Hallo, ich bin Lasse. Habt ihr euch auch schon mal gewundert, wenn nach einem Regenschauer plötzlich die Sonne rauskommt und dieser wunderschöne bunte Bogen am Himmel steht?
Ich habe mir die Farben mal ganz genau angeschaut und gemerkt: Die sind ja immer in derselben Reihenfolge! Oben ist immer Rot und ganz unten ist immer Violett. Aber warum mischen die sich eigentlich nie durch?
Weißt du was? Das Sonnenlicht flunkert uns ein bisschen an!
Mein Papa hat mir erklärt, dass das Sonnenlicht für uns zwar weiß aussieht, aber in Wirklichkeit ist es eine bunte Mischung aus allen Farben, die es gibt. Wie eine geheime Truppe, die Hand in Hand zusammenläuft.
Damit wir die Farben einzeln sehen können, braucht es einen Trick: Regentropfen!
Stellt euch vor, die Sonnenstrahlen sausen durch die Luft und krachen plötzlich in eine schwebende Regenwand. Wenn das Licht in einen Wassertropfen hineinfliegt, wird es abgebremst und „gebrochen“ – so ähnlich, wie wenn ihr im Schwimmbad eure Beine unter Wasser anschaut und sie plötzlich leicht verschoben aussehen.
Und hier kommt das Geheimnis der Reihenfolge:
Jede Farbe im Licht ist unterschiedlich „schnell“ oder “stark”.
Rot ist der gemütliche Riese: Er wird vom Wassertropfen nur ganz wenig abgelenkt und kommt deshalb ganz oben am Bogen wieder raus.
Blau und Violett sind die flinken Wirbelwinde: Sie werden im Tropfen viel stärker angeschubst und umgelenkt. Deshalb landen sie immer ganz unten.
Die anderen Farben wie Orange, Gelb und Grün ordnen sich genau dazwischen ein – immer brav nach ihrer Stärke. Das ist wie eine bunte Rutsche, auf der jeder seinen festen Platz hat.
Egal wo auf der Welt ihr einen Regenbogen seht – ob im Garten, im Urlaub oder sogar im Sprühnebel vom Gartenschlauch: Die Farben halten sich immer an diese Regel.
So wissen wir immer ganz genau: Wenn der Regenbogen aufleuchtet brechen sich die verschiedenen Farben des Sonnenlichts gerade in den Regentropfen.









